FAQ (Häufig gestellte Fragen zum Tag des Dialogs)


1. Was ist das Besondere am Tag des Dialogs?
2. Wie ist der Tag des Dialoges entstanden?
3. Wer kann Gastgeber werden?
4. Wen lade ich als Gäste für meinen Dialogtisch ein?
5. Welche Materialien werden für die Gastgeber/innen gestellt?
6. Wie läuft der Dialogtisch ab?
7. Wo finden die Tische statt?
8. Wer moderiert?
9. Was sind die 4 Fragen?
10. Gibt es Geld dafür?
11. Was geschieht nach dem Tag des Dialogs?
12. Wer ist Ansprechpartner?

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1. Was ist das Besondere am Tag des Dialogs?

Am Tag des Dialogs, am 11./12. November 2016 kommen viele verschiedene Menschen an unterschiedlichen Orten an Dialogtischen zusammen, um sich über ein Thema auszutauschen. Das Thema lautet diesmal:

Wir sind DU - Respekt zeigen

Der Tag des Dialogs soll einen Beitrag dazu leisten, dass sich Menschen miteinander austauschen, die sich im Alltag wahrscheinlich nicht begegnen und/oder nicht miteinander sprechen würden. Im Gespräch werden Vorurteile abgebaut und das Interesse füreinander geweckt.
Die Bürgerstiftung Duisburg, das Referat für Integration der Stadt Duisburg und das Anti-Rassismus Informations-Centrum, ARIC-NRW e.V. wollen durch den Tag des Dialogs ein friedliches Zusammenleben fördern und eine Kultur des Dialogs in Duisburg nachhaltig etablieren.

2. Wie ist der Tag des Dialoges entstanden?

Seinen Ausgangspunkt nahm der Tag des Dialogs in Rotterdam/Niederlande. Anlass dafür waren die Terroranschläge des 11. September 2001. Diese führten wie überall auch in Rotterdam zu anschwellenden Aggressionen und Angst gegenüber muslimischen BürgerInnen. Verschiedene soziale Organisationen schlossen sich zusammen, um einen Dialog der Rotterdamer Bürgerinnen und Bürger untereinander zu initiieren und so das "Wir-Gefühl" und der Zusammenhalt zu stärken.
Von 2006 bis 2008 führte ARIC-NRW erste Dialogtische in Duisburg durch. Das Referat für Integration stieg 2009 und die Bürgerstiftung Duisburg 2010 in die Organisation des Aktionstages ein.

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3. Wer kann Gastgeber/in werden?

Gastgeber/in sein, d.h. einen Dialogtisch anbieten, kann jede/r, die/der Zeit und Raum hat, um diesen zu organisieren.

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4. Wen lade ich als Gäste für meinen Dialogtisch ein?

In der Auswahl und Ansprache der Gäste sind die GastgeberInnen völlig frei. So kann es für private GastgeberInnen sinnvoll sein, z.B. Eltern aus der Klasse der Kinder, Kolleginnen aus dem Sportverein oder einfach auch die Nachbarn, die man/frau (noch) nicht kennt, zusammenzubringen.
Für Einrichtungen und Initiativen kann der Tag des Dialogs die Möglichkeit sein, sich für die BewohnerInnen des Stadtteils zu öffnen oder mit (potenziellen) Kooperationspartnern mal in einem ganz anderen Rahmen zusammenzukommen.

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5. Welche Materialien werden für die Gastgeber/innen gestellt?

Alle GastgeberInnen erhalten einige Wochen vor dem Tag des Dialogs eine sogenannte GastgeberInnenmappe, die Materialien für die Durchführung des Dialogtisches enthält. Darin befinden sich:

 

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6. Wie läuft der Dialogtisch ab?

An jedem Tisch sollten etwa sechs bis acht Menschen inklusive des Moderators oder der Moderatorin zusammenkommen. Es sollen sich dort Menschen treffen, die sich sonst vielleicht nicht begegnen würden. Wenn es mehr Gäste werden, empfiehlt es sich, eventuell mehrere Tische gleichzeitig oder nacheinander anzubieten.
Der Rahmen, d.h. die inhaltliche Gestaltung des Gespräches, die Bewirtung und Aufmachung des Tisches wird durch die Gastgeberin oder den Gastgeber bestimmt. Anhand von vier Fragen (siehe unten) wird durch die Gesprächsrunde geleitet, diese sollte maximal drei Stunden dauern. .

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7. Wo finden die Dialogtische statt?

Wenn die Gastgeberin oder der Gastgeber keinen eigenen Raum zur Verfügung haben, sind die Veranstalter bei der Beschaffung mietfreier Räume behilflich.

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8. Wer moderiert?

Gut geeignet für die Moderation ist eine Person, die ein wenig Erfahrung in der Leitung von Gesprächsrunden hat. Wir bieten für alle, die am Tag des Dialogs an einem Tisch moderieren möchten, eine Moderatorenschulung an.

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9. Was sind die 4 Fragen?

Die 4 Fragen, die durch das Tischgespräch leiten sind:

1. Vorstellung: Wer bin ich, was mache ich? Was kommt mir zu dem Motto „Respekt zeigen“ spontan in den Sinn?

2. Persönliches Erlebnis/eigene Erfahrung: Wann/Wo/Wie habe ich selbst etwas erlebt, dass sich mit dem Motto in Verbindung bringen lässt?

3. Wünsche: Was wünschen Sie sich für ein interkulturelles Zusammenleben in Duisburg, das den gegenseitigen Respekt steigert?

4. Mein Beitrag: Was können Sie selbst in Zukunft tun, damit mehr Menschen in Duisburg respektvoll miteinander umgehen?

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10. Gibt es Geld dafür?

Nein, für die Bewirtung und Gestaltung der Dialogtische können keine Kosten übernommen werden. Die Gastgeber/innen entscheiden selbst, welchen Umfang Bewirtung und Gestaltung haben.

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11. Was geschieht nach dem Tag des Dialogs?

Die Erfahrungen der einzelnen Dialogtische werden zusammengetragen, dokumentiert und im Internet veröffentlicht. Die GastgeberInnen und die Dialogtischgäste können uns ihre Erfahrungen mittels eines Rückmeldebogen per Post, Fax, Email oder auch direkt über eine eigens für den Dialogtag eingerichtete Facebookseite mitteilen.
Der Tag des Dialogs ist keine einmalige Sache, sondern findet jährlich statt. Sie können sich gerne die Dokumentationen der Jahre 2007 und 2015 über den Tag des Dialogs auf www.aric-nrw.de/dialog ansehen

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12.    Wer ist Ansprechpartner?

Ansprechpartner für den Tag des Dialogs sind:

Bürgerstiftung Duisburg - gemeinnützige AG
info@buergerstiftung-duisburg.de
Tel.: 0203/393 88 86

Kommunales Integrationszentrum
integration@stadt-duisburg.de
Tel.:0203 283 8111

Integrationsagentur, Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit bei Anti-Rassismus Informations-Centrum, ARIC-NRW e.V.
dialogtisch@aric-nrw.de
Telefon: 0203 284873

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