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Kompass F Kompetenzentwicklung im Diskriminierungsschutz für Flüchtlinge


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Zum Hintergrund

Geflüchtete Menschen sind aufgrund ihrer ungesicherten aufenthaltsrechtlichen Situation sowie ihrer prekären Lebenslagen verstärk institutioneller, struktureller und individueller Diskriminierungen ausgesetzt. Verstärkt wird diese durch die sich verschärfenden rassistischen Diskurse, die in starkem Maße auf die Gruppe der Geflüchteten zentriert sind.

Beispiele von Diskriminierungen finden sich in fast allen Lebensbereichen: So ist für Geflüchtete der Zugang zu Wohnraum, Arbeit und Ausbildung, zu Gütern und Dienstleistungen, aber auch zu Sozialleistungen und zu Menschenrechten häufig nur eingeschränkt möglich oder wird gänzlich verwehrt. Häufig erfolgen die erfahrenen rassistischen Diskriminierungen entlang weiterer Kategorien wie Gender, Behinderung, sexueller Orientierung oder Religion.

Die bestehenden Beratungsstellen und Initiativen in der Flüchtlingsarbeit sind in ihrer täglichen Arbeit ebenfalls mit rassistischen Diskursen und vielfältigen Formen dieser Diskriminierung konfrontiert. Somit ergibt sich für diese ein Bedarf nach systematisiertem, spezifischen Wissen über Felder, Formen und Auswirkungen von Diskriminierung, sowie an Methodenwissen zu Interventionsmöglichkeiten und zum Umgang mit rassistischen Denk- und Handlungsweisen.

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Zum Projekt „Kompass F“

Das Projekt „Kompass F“ entwickelt exemplarisch mit den Einrichtungen der Flüchtlingshilfe des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes NRW systematisiertes Anwendungswissen sowie Interventionsstrategien zum Abbau von Diskriminierungen von geflüchteten Menschen.

Zielperspektive ist eine rassismuskritische, differenzsensible und intersektional ausgerichtete Beratungs- und Unterstützungsarbeit, die am Empowerment von geflüchteten Menschen orientiert ist und die jeweils eigene Eingebundenheit in rassistische Machtverhältnisse thematisiert. Dies betrachten wir als Voraussetzung, um angemessen auf Diskriminierung und rassistische Denk- und Handlungsmuster zu reagieren.

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Ziele des Projekts

 

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Zielgruppen

Mitarbeiter*Innen der Flüchtlingsarbeit in NRW, weitere Akteur*innen der Integrationsarbeit, insbesondere in Willkommensinitiativen und anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen und Organisationen, geflüchtete Menschen

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Inhalte und Produkte des Projekts

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Kooperationspartner*innen

Der Paritätische NRW  | Paritätische Mitgliedsorganisationen FG Migration
Antidiskriminierungsverband Deutschland -advd
Antidiskriminierungsstelle des Bundes -ADS

Wissenschaftliche Begleitung durch Prof. Beate Küpper (Hochschule Niederrhein)

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Projektmitarbeiter*innen

Cecil Arndt (Projektreferentin) mail  | Hartmut Reiners (Projektleitung) mail
mail an das Projektteam

Telefon: 0221 31097260,

 

Laufzeit: 15.03.2016 –31.12.2019; Projektstandort ist Köln.



Falls Sie über aktuelle Entwicklungen im Projekt informiert werden möchten, schicken Sie uns bitte eine mail an neues_von_kompassf@aric-nrw.de

Förderungen:

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