Das (Nicht-)Erkennen von Traumata – Stereotype und Vorurteile gegenüber Geflüchteten als Erklärung für „verweigerndes Lernverhalten“


Geflüchtete Menschen in Deutschland sind unterschiedlichen Facetten von Diskriminierung ausgesetzt. Sie werden häufig als homogene Gruppe wahrgenommen und dargestellt;
ihnen werden auf individueller, struktureller, institutioneller und medialer Ebene Verhaltensweisen zugeschrieben, oftmals negativ unterstellt. Viele Geflüchtete versuchen trotz ihrer Flucht- und Kriegstraumata ihren Lebensalltag in Deutschland zu gestalten und
erleben hier weitere Demütigung, Benachteiligung, Diskriminierung und Rassismus. Sie
erleben Diskriminierung auf der Straße, in den Behörden, auf dem Arbeitsplatz, in den
Schulen, in Sprach- und Integrationskursen. Geflüchteten begegnen Stereotype und Vorurteile, was eine weitere psychische Belastung für sie darstellen kann.

Vor diesem Hintergrund haben wir als ARIC-NRW e.V. 2018 das Projekt
Das (Nicht-)Erkennen von Traumata – Stereotype und Vorurteile gegenüber Geflüchteten als Erklärung für „verweigerndes Lernverhalten“ initiiert, um dieses Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu durchleuchten. Hierbei haben wir speziell Deutschlernangebote und pädagogische Arbeitsfelder in den Blick genommen.

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