ARIC NRW e.V. News Die aktuellsten Neugikeiten von ARIC NRW e.V. de http://www.aric-nrw.de Fri, 22 Sep 2017 12:58:12 GMT Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen ARIC-NRW e.V. führt im September 2017 drei 2-tägige Argumentationstrainings – „Rassismus und Stammtischparolen gegen Geflüchtete entgegentreten“ durch. Die Trainings finden in Herford, Düsseldorf und Duisburg statt und richten sich an Fachkräfte in der sozialen und pädagogischen Arbeit sowie der öffentlichen Daseinsvorsorge.<br><br>Weitere Informationen zu Inhalten, Terminen und Anmeldung finden Sie <a href="/files/pdf/STP-Flyer2.pdf" target="_blank"><strong>hier.</strong></a> http://www.aric-nrw.de/news/168/argumentationstrainings_gegen_stammtischparolen/ Mon, 7 Aug 2017 12:00:00 GMT http://www.aric-nrw.de/news/168/argumentationstrainings_gegen_stammtischparolen/ Infopaket zum Thema Flucht und Asyl veröffentlicht <h1 class="title"><a href="http://www.mobile-beratung-nrw.de/2-aktuelles/245-veroeffentlichung-infopaket-flucht-und-asyl-fuer-gefluechtete-und-unterstuetzerinnen">Infopaket zum Thema Flucht und Asyl veröffentlicht</a></h1> <p class="meta">08. Juni 2017</p> <div class="content clearfix"> <p><strong><span>„Infopaket Flucht und Asyl – für Geflüchtete und Unterstützer_innen“</span></strong></p> <p><span><a class="thumbnail" title="" href="http://www.mobile-beratung-nrw.de/images/infopaket%20logo.jpg" rel="lightbox[245]" target="_blank"><img src="http://www.mobile-beratung-nrw.de/images/thumbnails/images/infopaket%20logo-336x101.jpg" alt="" width="336" height="101" border="0" /></a></span></p> <p><span>Das „Infopaket Flucht und Asyl – für Geflüchtete und Unterstützer_innen“ ist ein Kooperationsprojekt der Servicestellen für Antidiskriminierungsarbeit (Antidiskriminierungsbüros NRW), des Flüchtlingsrates NRW e.V., der Opferberatungsstellen NRW und der Mobilen Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus NRW. Das Ziel dieses Projektes ist die Stärkung der Handlungssicherheit von Haupt- und Ehrenamtlichen in Willkommensinitiativen und Geflüchteten im Themenfeld rassistischer Diskriminierung und Gewalt.</span></p> <p><span>Jedes „Infopaket“ enthält neben themenbezogenen Broschüren, Flyern und Ratgebern auch Handlungsempfehlungen („Checklisten“) auf doppelseitigem Din-A4 Seiten. Die Checklisten für Geflüchtete liegen mehrsprachig (Albanisch, Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch, Kurmandschi, Paschto, Serbisch und Tigrinya) vor.</span></p> <p><span>Das „Infopaket“ ist in 2.500-facher Auflage erschienen. 1.000 Infopakete wurden initiativ an Koorperationspartner_innen versendet. Die übrigen 1.500 Infopakete werden über die Kooperationspartner_innen verteilt.</span></p> <p><span>Interessierte können das „Infopaket Flucht und Asyl – für Geflüchtete und Unterstützer_innen“ kostenlos  bei ARIC per <a href="mailto:info@aric-nrw.de" class="arrow">mail</a>  ordern.</span></p> <p><span>Das Angebot des Projekts steht zusätzlich online unter <strong><a href="http://infopaket.nrw/de/" target="_blank">www.infopaket.nrw</a></strong> zum kostenfreien Download zu Verfügung.</span></p> <p><em><span>Ermöglicht wurde das Infopaket durch Mittel des MFKJKS<br><br><img src="http://www.mobile-beratung-nrw.de/images/thumbnails/images/logo%20land-229x47.png" alt="" /><br></span></em></p> </div> http://www.aric-nrw.de/news/167/infopaket_zum_thema_flucht_und_asyl_veroeffentlicht/ Tue, 18 Jul 2017 12:00:00 GMT http://www.aric-nrw.de/news/167/infopaket_zum_thema_flucht_und_asyl_veroeffentlicht/ Kommentar des advd zu Untersuchung zu rassistischer Diskriminierung bei der Wohnungssuche (Spiegel / BR) <div> <p><span style="font-size: medium;">Der <em> Spiegel</em> und der <em>Bayrische Rundfunk</em> haben heute (22.06.2017) die Ergebnisse ihrer gemeinsamen</span><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/diskriminierung-auslaender-werden-bei-der-wohnungssuche-benachteiligt-a-1153297.html"> <span style="font-size: medium;"> Untersuchung zu rassistischer Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt vorgestellt.</span></a><span style="font-size: medium;"> <br><br><span>Unser Fachverband, der Antidiskriminierungsverband Deutschland äußert sich dazu:</span><br></span></p> <p><span style="font-size: medium;">Das zentrale Ergebnis: Schon ein nicht mehrheitsdeutscher Name führt zu deutlichen Diskrimierungen bei der Wohnungssuche. Besonders stark ist der Effekt bei arabischen und türkischen Namen. Der Befund selbst ist nicht neu, aber die Veröffentlichung ist ein wichtiger Anlass, das grundlegende und nicht hinnehmbare Problem erneut zu adressieren und endlich Veränderungen auf den Weg zu bringen. </span></p> <p><span><span style="font-size: medium;"> Rassistische Diskriminierung ist ein strukturelles Problem. Betroffene müssen durch niedrigschwellige Unterstützungsangebote in ihren Handlungsmöglichkeiten gestärkt werden, der rechtliche Diskriminierungsschutz muss verbessert werden, und die Wohnungswirtschaft muss auf einer strukturellen Ebene Verantwortung übernehmen.</span></span></p> <p> </p> <p><strong> <span style="font-family: Corbel;">———— Kommentar ——————————— </span></strong></p> <p><strong> </strong></p> <p><strong> </strong></p> <p><strong><span style="font-size: medium;">Leider schon vergeben? Rassistische Diskriminierung bei der Wohnungssuche ist eine gesellschaftliche Realität. </span></strong></p> <p><span style="font-size: medium;"> Stellungnahme  anlässlich der Studie „Ausländer werden bei der Wohnungssuche diskriminiert“ des Spiegels und des Bayrischen Rundfunks </span></p> <div><span style="font-size: medium;"> </span></div> <div><span style="font-size: medium;"> </span></div> <div><strong><span style="font-size: medium;">Rassistische Diskriminierung bei der Wohnungssuche</span></strong></div> <div><span style="font-size: medium;"> </span></div> <div><span style="font-size: medium;"><em>Rassistische Diskriminierung beim Zugang zu Wohnraum ist ein strukturelles Problem - das thematisieren betroffene Gruppen, ihre Verbände und Antidiskriminierungsberatungsstellen seit Langem. Der heute erschienene Bericht von Spiegel und Bayrischem Rundfunk belegt dies einmal mehr und bietet so die Chance für eine gesellschaftspolitische Debatte und den politischen Druck, der für eine konkrete Veränderung notwendig ist. </em><span>(</span><span>Die ausführliche Darstellung der Ergebnisse und des Vorgehens hier: </span></span><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/diskriminierung-auslaender-werden-bei-der-wohnungssuche-benachteiligt-a-1153297.html"> <span style="font-size: medium;"><span> http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/diskriminierung-auslaender-werden-bei-der-wohnungssuche-benachteiligt-a-1153297.html</span> <span>  </span></span></a><span style="font-size: medium;">)</span></div> <div><span style="font-size: medium;"> </span></div> <div><em><span style="font-size: medium;">Das tatsächliche Ausmaß des Problems lässt sich erahnen, wenn man bedenkt, dass es bei diesem Testing „lediglich“ um die weitgehend unverbindliche Bitte um einen Besichtigungstermin ging, nicht um den Abschluss eines Mietvertrages. Zusätzlich repräsentieren die fiktiven Bewerber_innen als junge alleinstehende Akademiker_innen mit einem festen Einkommen und perfekten Sprachkompetenzen nur einen kleinen, für Vermieter_innen hoch attraktiven Teil, möglicher Mieter_innen. <br><br>Die Lebensrealitäten von Migrant_innen und Geflüchteten sind vielfältiger. Besonders Sprachkenntnisse und der Aufenthaltsstatus sind oftmals zusätzliche bedeutsame Gründe für einen diskriminierenden Ausschluss. </span></em></div> <div><span style="font-size: medium;"> </span></div> <div><em><span style="font-size: medium;"> Grundsätzlich gilt: Betroffene haben Rechte. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verbiete diese Formen rassistischer Diskriminierung. Der Blick in die Praxis allerdings zeigt, dass diese Argumentation zu kurz greift und wir mehr tun müssen, um Betroffene zu unterstützen und das strukturelle Problem zu beseitigen.</span></em></div> <div><em><br><span style="font-size: medium;">In konkreten Fällen ist die  Diskriminierung für Wohnungssuchende häufig schwer greifbar, etwa weil es keine oder eine allgemeine Absage gibt. Zusätzlich kennen viele Betroffene ihre Rechte nicht oder haben nicht die Kraft, Zeit und Ressourcen, sich juristisch oder außergerichtlich zur Wehr zu setzen. Das hat neben anderen Dingen auch mit der Situation der Wohnungssuche selbst zu tun - sie kostet <br>Zeit und Nerven und ist mit persönlichen Veränderungen wie einem <br>Ortswechsel, Umzug etc. verbunden.</span></em></div> <div><span style="font-size: medium;"> </span></div> <p><strong><span style="font-size: medium;">Die Studie</span></strong></p> <div><span style="font-size: medium;">In einem gemeinsamen Projekt haben der Spiegel und der Bayrische Rundfunk eine großangelegte Untersuchung zu rassistischer Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt durchgeführt. </span></div> <div><span style="font-size: medium;"> </span></div> <div><span style="font-size: medium;">In zehn deutschen Städten bewarben sich fiktive Personen, die in wesentlichen Merkmalen wie Alter, Beruf, Familienstand, Deutschkenntnisse sowie Form und Inhalt des Anschreibens vergleichbar sind, auf die gleichen Wohnungen. Der Unterschied, der einen Unterschied macht, war ihr Name. Dieser konnte mehrheitsdeutsch (z.B. Hanna Berg), arabisch (z.B. Ismail Hamed), türkisch, polnisch oder italienisch gelesen werden. </span></div> <div> </div> <div><span style="font-size: medium;">Das Ergebnis: Bereits ein nicht mehrheitsdeutscher Name führt zu einer deutlichen Diskriminierung und senkt erheblich die Wahrscheinlichkeit, zu einem Besichtigungstermin eingeladen zu werden,. Abhängig von der Stadt, der konkret zugeschriebenen Herkunft und des Geschlechts ist die Chance auf eine positive Antwort und die Einladung zu einem Besichtigungstermin um bis zu 40 Prozent geringer. Betroffen sind vor allem Bewerber_innen mit arabischen und türkischen Namen.</span></div> <div><span style="font-size: medium;"> </span></div> <div><span style="font-size: medium;"> </span></div> <div><strong><span style="font-size: medium;">Was ist zu tun?<br> </span></strong></div> <div><span style="font-size: medium;">Auf der individuellen Ebene ist die Diskriminierung bei der Wohnungssuche eine Erfahrung der Würdeverletzung und der Ausgrenzung. Sie verweigert gesellschaftliche Teilhabe und bedroht existentielle Grundbedürfnisse. Auf der gesellschaftlichen Ebene handelt es sich um ein strukturelles Problem. Beides muss adressiert werden.</span></div> <ul> <li><em><span style="font-size: medium;">Niedrigschwellige und wohnortnahe Unterstützung</span></em></li> </ul> <p><span style="font-size: medium;">Betroffene brauchen einen niedrigschwelligen und wohnortnahen Zugang zu einer qualifizierten Beratung, die sie dabei unterstützt, Diskriminierungserfahrungen zu verarbeiten und Benachteiligungen (etwa durch ein Testing) zu belegen. Gemeinsam mit Betroffene können Berater_innen Handlungsmöglichkeiten entwickeln und die Umsetzung juristischer (Klage) und außergerichtlicher Schritte (zum Beispiel Beschwerdebrief) begleiten.  Aktuell existieren entsprechende Unterstützungsangebote nur in wenigen Regionen und sind oftmals prekär finanziert.</span></p> <div><span style="font-size: medium;"> Ausführliche Informationen hier: </span><a href="http://www.antidiskriminierung.org/materialien/advd-positionspapier-vierte-beratungssaeule"> <span><span style="font-size: medium;">www.antidiskriminierung.org/materialien/advd-positionspapier-vierte-beratungssaeule</span> </span></a></div> <div><span style="font-size: medium;"> </span></div> <ul> <li><em><span style="font-size: medium;">Verbesserung des rechtlichen Diskriminierungsschutzes</span></em></li> </ul> <div><span style="font-size: medium;">Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz bedarf einer Novellierung, die vom advd und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen, aber auch von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) und einzelnen Parteien gefordert wird. Die vier wichtigsten Forderungen sind: (1) Verbandsklagerecht, um Betroffene zu entlasten und strukturelle Veränderungen bewirken zu können, (2) eine Verlängerung der Anspruchsfristen von 2 auf mindestens 6 Monate, (3) die Änderung missverständlicher Ausnahmeregelungen und (4) die Verbesserung der Regelung von Entschädigungsansprüchen.</span></div> <p><span style="font-size: medium;">Diese und weitere Themen hat der advd gemeinsam mit 17 anderen Verbänden und Organisationen in Wahlprüfsteinen für die Bundestagswahl 2017 adressiert.</span></p> <div><span style="font-size: medium;">Ausführliche Informationen hier: </span><a href="http://www.antidiskriminierung.org/neuigkeiten-1/2017/6/20/wahlprfsteine-antidiskriminierung-fr-die-bundestagswahl-2017"> <span><span style="font-size: medium;">www.antidiskriminierung.org/neuigkeiten-1/2017/6/20/wahlprfsteine-antidiskriminierung-fr-die-bundestagswahl-2017</span> </span></a></div> <div><span style="font-size: medium;"> </span></div> <ul> <li><em><span style="font-size: medium;"> Strukturbezogene Ansätze</span></em></li> </ul> <div><span style="font-size: medium;">Da es sich bei rassistischer Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt nicht um Einzelfälle, sondern um ein strukturelles Problem handelt, braucht es auch strukturelle Lösungen. Das bedeutet einerseits: mehr belastbare Daten zum Thema (vor allem durch Testings) und eine systematische Erfassung von Diskriminierungserfahrungen sowie, die öffentliche  Thematisierung des Problems. Für beides steht die Studie exemplarisch. </span></div> <div><span style="font-size: medium;">Es bedeutet aber auch und vor allem, dass die Wohnungswirtschaft handeln muss. Aktuell steht hier ein Engagement für die Integration besonders von Geflüchteten im Rahmen von Modellprojekten weitestgehend unverbunden neben einer eklatanten Bagatellisierung und „Vereinzelfallung“ des Problems rassistischer Diskriminierung. <br>Gefragt sind Konzepte für eine diskriminierungssensible Wohnungsvergabe, die individuelle Vorurteilsstrukturen von Mitarbeitenden aber auch institutionelle Regelungen und Vergabekriterien ebenso beinhalten wie ein effizientes Monitoring und Beschwerdemanagement. Zusätzlich brauchen Vermieter_innen Unterstützung bei Herausforderungen, die mit Migration (z.B. Mehrsprachigkeit) aber auch rassistischen Reaktionen im Wohnumfeld zusammenhängen. </span></div> <div><span style="font-size: medium;"> </span></div> <div><span style="font-size: medium;"> </span></div> <div><strong><span style="font-size: medium;">Ansprechpartner_innen</span></strong></div> <div><span style="font-size: medium;"> </span></div> <div><span style="font-size: medium;">Der advd, seine Mitgliedsorganisationen sowie kooperierende Beratungsstellen im gesamten Bundesgebiet arbeiten seit Jahren zu den hier benannten Themen. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen haben oder Ansprechpartner_innen generell zum Thema oder konkret zu Ihrer Region suchen.</span></div> <div><span style="font-size: medium;"> </span></div> <div><span style="font-size: medium;"> </span></div> <div><strong><span style="font-size: medium;">Auszug der aktuellen Aktivitäten von Mitgliedsorganisationen des advd im Themenfeld</span></strong></div> <div><span style="font-size: medium;"> </span></div> <ul> <li><span style="font-size: medium;"><strong> Antidiskriminierungsberatung der Opferperspektive Brandenburg</strong>  (</span><a href="http://opferperspektive.de/"><span><span style="font-size: medium;"> opferperspektive.de</span></span></a><span style="font-size: medium;">)</span></li> </ul> <p><span style="font-size: medium;">Publikation „Rassismus auf dem Wohnungsmarkt. Diskriminierung erkennen und bekämpfen“, die weit verbreitete Diskriminierungsmuster auf dem Wohnungsmarkt juristisch prüft und bewertet und so Rechts- und Handlungssicherheit bietet, um rassistische Diskriminierungen einordnen und dagegen wirksam vorgehen zu können. Sie richtet sich an Betroffene, Beratungsstellen und explizit auch an Vermieter*innen. Publikation unter: </span><a href="http://kurzelinks.de/deiy"><span><span style="font-size: medium;">http://kurzelinks.de/deiy</span> </span></a></p> <div><em><span style="font-size: medium;">Kontakt: Cristina Martín Asensio, 0331- 58107676, </span><a><span style="font-size: medium;"> c.martin@opferperspektive.de</span></a></em></div> <div> </div> <ul> <li><span style="font-size: medium;"><strong> Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des Türkischen Bundes Berlin-Brandenburg </strong>(</span><a href="http://www.adnb.de/"><span><span style="font-size: medium;"> www.adnb.de</span></span></a><span style="font-size: medium;">)</span></li> </ul> <p><span style="font-size: medium;">Ab Sommer 2017 Arbeit als Koordinations- und Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt in Kooperation mit dem Büro UrbanPlus mit dem Ziel der Vernetzung und Qualifizierung von Akteur_innen  und der Dokumentation von Diskriminierungsfällen.</span></p> <div><em><span style="font-size: medium;"> Kontakt: Céline  Barry, 030 - 613053280341, </span><a><span style="font-size: medium;">celine.barry@tbb-berlin.de</span></a></em></div> <div><span style="font-size: medium;"> </span></div> <ul> <li><span style="font-size: medium;"><strong><em> Antidiskriminierungsbüro Sachsen </em></strong><em>(</em></span><a href="http://adb-sachsen.de/"><span><em><span style="font-size: medium;">adb-sachsen.de</span></em> </span></a><em><span style="font-size: medium;">)</span></em></li> </ul> <p><span style="font-size: medium;">Projekt zu rassistischer Diskriminierung bei der Wohnungssuche, das unter anderem ein bundeslandbezogenes Testing  zum Zugang zu Wohnraum für Geflüchteten umfasst (in Veröffentlichung).</span></p> <div><em><span style="font-size: medium;"> Kontakt: Sotiria Midelia, 0341 - 2039492, </span><a><span style="font-size: medium;"> sotiriamidelia@adb-sachsen.de</span></a></em></div> <div><span style="font-size: medium;"> </span></div> <ul> <li><span style="font-size: medium;"><strong><em>basis & woge e.V., Hamburg</em></strong><em> (</em></span><a href="http://www.basisundwoge.de/"><span><span style="font-size: medium;">basisundwoge.de</span></span></a> <em><span style="font-size: medium;">)</span></em></li> </ul> <div><span style="font-size: medium;"><span> Unterstützung und Begleitung einer Klage wegen rassistischer Diskriminierung bei der Wohnungssuche durch Beratungsprojekt amira. Das Urteil gegen die städtische Wohnungsbaugesellschaft vom März 2017 Az: 811b C 273/1 ist die erste gewonnene Klage nach dem AGG zum Zugang zu Wohnungen und hat bundesweite Signalwirkung. Die Grundlage für die Klage bot ein von dem Sohn der Klägerin durchgeführtes Testing.</span></span></div> <p><em><span style="font-size: medium;">Kontakt: Birte Weiß, 0176-72843655, </span><a><span style="font-size: medium;"> birte.weiss@basisundwoge.de</span></a></em></p> <div><span style="font-size: medium;"> </span></div> <ul> <li><span style="font-size: medium;"><strong><em> Planerladen e.V., Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit im Wohnbereich</em></strong><span> <strong><em> </em></strong></span><em> (<a href="http://planerladen.de/">planerladen.de</a>)</em></span></li> </ul> <p><span style="font-size: medium;">Dreisprachige Borschüre „WOHINDO – Wohnen in Dortmund“ für Geflüchtete und Unterstützer_innen zur Wohnungssuche in Dortmund.<br><em>Kontakt: Regina Hermanns, 0231-8820700, </em></span><a><span><em><span style="font-size: medium;"> integration@planerladen.de</span></em></span></a><span style="font-size: medium;"> </span></p> </div> <p align="left"> </p> <fieldset></fieldset> <p align="left"> </p> <div> <div> </div> <div> <div><span> Daniel Bartel</span></div> <div> <div><span style="color: #948e8e;"><span><strong><span style="color: #948e8e;">advd |</span></strong></span><span style="color: #948e8e;"> <strong> Antidiskriminierungsverband Deutschland</strong></span></span></div> <span style="font-family: Corbel;"><span>          ・</span></span> <div><span> Geschäftsführung</span></div> <div><span>         ・</span></div> <div><span>Kochstraße 14</span></div> <div><span>04275 Leipzig</span></div> <div><span style="font-family: Corbel;"><span>         ・</span></span></div> <div><span> Tel: 0341 / 30 690 787</span></div> <div><span>Fax: 0341/ 30 399 71</span></div> <span style="font-family: Corbel;"><span style="font-family: Corbel;"><span>         ・</span></span></span> <div> <div> <div> <div> <div> <div> <div> <div> <div> <div> <div> <div> <div> <div> <div> <div><span style="font-family: Corbel;"><span style="font-family: Corbel;"><span><a href="http://www.antidiskriminierung.org/"> www.antidiskriminierung.org</a></span></span></span></div> </div> </div> </div> </div> </div> </div> </div> </div> </div> </div> </div> </div> </div> </div> </div> </div> </div> </div> http://www.aric-nrw.de/news/166/kommentar_des_advd_zu_untersuchung_zu_rassistischer_diskriminierung_bei_der_wohnungssuche_spiegel__br/ Thu, 22 Jun 2017 12:00:00 GMT http://www.aric-nrw.de/news/166/kommentar_des_advd_zu_untersuchung_zu_rassistischer_diskriminierung_bei_der_wohnungssuche_spiegel__br/ Betreiber einer Sportstudio-Kette wegen rassistischer Geschäftspraxis verurteilt <div class="WordSection1"> <p><em>+++Pressemitteilung der Stiftung Leben ohne Rassismus vom 02.06.2017+++</em></p> <p><strong> </strong></p> <p>In zweiter Instanz hat das Landgericht Aachen den Betreiber einer Fitnessstudio Kette in der Städteregion Aachen wegen diskriminierender Vertragsbedingungen auf Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) zu einer Entschädigungssumme von 2.500,- € verurteilt (AZ: 2 S 26/17).</p> <p>Seit Dezember 2014 versuchte der Kläger M. mehrfach Mitglied im Fitnessstudio Easy Fit in Aachen zu werden. Zunächst verweigerte man ihm einen Vertragsabschluss aufgrund eines vorgetäuschten Aufnahmestopps für Männer, später hätte er Mitglied nur gegen Vorauszahlung der Beiträge für 1 Jahr werden können, was nicht den üblichen Vertragsbedingungen entspricht. In beiden Fällen erfolgte die Schlechterstellung wegen einer diskriminierenden Geschäftspolitik des Betreibers H. Dieser verteidigt sein Vorgehen: Er habe durch zahlungsunwillige Kunden, darunter viele männliche Migranten, erhebliche Zahlungsausfälle gehabt, weshalb er gezwungen sei, seinen Mitarbeiter*innen einen Kriterienkatalog für die Auswahl von Mitgliedern an die Hand zu geben. Er wehrt sich hartnäckig gegen den Rassismus Vorwurf, denn nicht wenige Mitglieder in seinen Studios haben ihres äußeren Erscheinungsbildes zufolge eine Migrationsgeschichte.</p> <p>In der Vergangenheit wurde H. wegen seiner diskriminierenden Geschäftspraxis bereits mehrfach zu Entschädigungen in Höhe von 500,- und 1.000,- € verurteilt, was ihn bisher nicht zur Einsicht bewegen konnte. Das Landgericht Aachen begründet deshalb die deutlich höhere Entschädigungssumme mit einer „in besonderem Maße verwerflichen Einstellung“. Bei der Bemessung der Schadensersatzhöhe ist neben der gesetzlich geforderten abschreckenden Wirkung außerdem zu berücksichtigen, dass H. „unmittelbar und vorsätzlich“ diskriminiert hat.</p> <p>Der Kläger wurde seit 2015 von Isabel Teller, Juristin, Mediatorin und Beraterin im Gleichbehandlungsbüro (GBB) des Pädagogischen Zentrums Aachen e.V. und der Rechtshilfe-Stiftung „Leben ohne Rassismus“ unterstützt. Das Phänomen diskriminierender Geschäftspraktiken durch Fitnessstudios beschränkt sich nicht allein auf Aachen, sondern ist ein Deutschland weites Problem, berichtet Isabel Teller. Sie begrüßt die Ausführungen des Landgerichts zur Schadenshöhe in der Urteilsbegründung und hofft, dass diese richtunggebend für vergleichbare Klageverfahren in der Bundesrepublik sind.</p> <p>Erklärtes Ziel des Klägers ist es, „die Gegenseite zu einer Änderung ihrer Geschäftspolitik zu bewegen“ und durch das Urteil eine abschreckende Wirkung auch für andere Fitnessstudio-Betreiber*innen zu erzielen. Die Entschädigungssumme aus dem Verfahren möchte er deshalb der Stiftung „Leben ohne Rassismus“ zur Verfügung stellen.</p> <p>Die Stiftung dankt Herrn M. für die Spende. Hierdurch unterstützt er die Fortführung der Arbeit der Stiftung und trägt auf diese Weise zu einer Verbesserung des Rechtsschutzes gegen Diskriminierung bei.</p> <p> </p> <p><strong>Kontakt: </strong>Isabel Teller, Gleichbehandlungsbüro Aachen, Tel: 0241 406500</p> <p class="c2" align="left"> </p> <p class="c2" align="left"><strong>Schirmherr der Stiftung: Schauspieler und Entertainer Ron Williams | <a href="http://www.ron-williams.de/">ron-williams.de</a> <br><br></strong></p> <p align="center"><strong><span>Im Stiftungsbeirat vertretene Organisationen</span></strong></p> <p align="center"> </p> </div> <br clear="all" /> <ul> <li>Anti-Rassismus Informations-Centrum, ARIC-NRW e.V. | <a href="../">aric-nrw.de</a></li> <li>Interkulturelles Solidaritätszentrum Essen e.V. /Anti-Rassismus-Telefon | <a href="http://www.antirassismustelefon.de/">Antirassismustelefon.de</a></li> <li>Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V., Köln | <a href="http://www.oegg.de/">oegg.de</a></li> <li>Pädagogisches Zentrum Aachen | <a href="http://www.paez-aachen.de/">paez-aachen.de</a></li> <li>Planerladen e.V., Dortmund | <a href="http://www.planerladen.de/">planerladen.de</a></li> <li>ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen e.V. | <a href="http://www.proasylessen.de/">proasylessen.de</a></li> <li>Verein für Soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V., Siegen | <a href="http://www.vaks.info/">vaks.info</a></li> </ul> http://www.aric-nrw.de/news/165/betreiber_einer_sportstudio_kette_wegen_rassistischer_geschaeftspraxis_verurteilt/ Mon, 12 Jun 2017 12:00:00 GMT http://www.aric-nrw.de/news/165/betreiber_einer_sportstudio_kette_wegen_rassistischer_geschaeftspraxis_verurteilt/ Wahlprüfsteine zur Landtagswahl 2017- Diskriminierungsschutz in NRW http://www.aric-nrw.de/news/163/wahlpruefsteine_zur_landtagswahl_2017__diskriminierungsschutz_in_nrw/ Tue, 2 May 2017 12:00:00 GMT http://www.aric-nrw.de/news/163/wahlpruefsteine_zur_landtagswahl_2017__diskriminierungsschutz_in_nrw/ Tribunal: NSU-Komplex auflösen | 17.-20. Mai in Köln: Wir klagen an! <p>Das Netzwerk gegen Diskriminierung: ADBs für NRW! unterstützt das NSU-Tribunal<br><br> #  <span style="color: #000000;"><a href="http://www.nsu-tribunal.de/programm/"><strong>Zum Pr</strong><strong>ogramm</strong></a></span>  # <strong><a href="https://www.betterplace.org/de/projects/46855-nsu-komplex-auflosen-tribunal-nsu-kompleksi-dagitilsin">Spenden</a></strong> sind hoch willkommen # <strong><a href="http://www.nsu-tribunal.de/anreise/#check3">Tickets</a></strong> gibt es noch. </p> <blockquote><span style="color: #3333ff;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Das Tribunal</strong></span></span><span><br> <span style="color: #3333ff;">Bis heute sind wir weit von der versprochenen „lückenlosen Aufklärung“ im NSU-Komplex entfernt. Initiativen und Einzelpersonen, die mit den Betroffenen der NSU-Mord- und Anschlagserie solidarisch verbunden sind, entwickelten die Idee eines Tribunals, das diese Leerstelle besetzt. Der NSU-Komplex wird dabei gedacht als ein Kristallisationspunkt strukturellen Rassismus. Das Tribunal ist damit ein Ort der gesellschaftlichen Anklage von Rassismus. Die Berichte der Betroffenen und Angehörigen stehen im Mittelpunkt. Ihre Geschichte gilt es zu hören und zu verstehen.</span><br> <br> <span style="color: #3333ff;">Angeklagt werden die Akteur*innen des NSU-Komplex mitsamt ihrer institutionellen Einbettung.</span><br> <span style="color: #3333ff;">Beklagt werden die Opfer rassistischer Gewalt und das entstandene Leid. Eingeklagt wird das Prinzip einer offenen, durch Migration entstandenen Gesellschaft der Vielen.</span><br> <br> <span style="color: #3333ff;">Das Tribunal ist partizipativ angelegt: Klage, Forderungen und ein Manifest der Zukunft entstehen gemeinsam mit den Teilnehmenden. Neben dem Bühnenprogramm stoßen Workshops Lernprozesse an und geben Möglichkeit zu Vernetzung und Empowerment.</span></span></blockquote> http://www.aric-nrw.de/news/162/tribunal_nsu_komplex_aufloesen__17_20_mai_in_koeln_wir_klagen_an/ Thu, 27 Apr 2017 12:00:00 GMT http://www.aric-nrw.de/news/162/tribunal_nsu_komplex_aufloesen__17_20_mai_in_koeln_wir_klagen_an/ Kostenloser Workshop: Rassismus im Kinderbuch, 21.03., 15-18 Uhr <p><br>Zum Internationalen Tag gegen Rassismus 2017<br><strong><br>Kostenloser Workshop: Rassismus im Kinderbuch </strong><br><br> <br> Datum, Uhrzeit: <strong>21.03.2017, 15-18 Uh</strong>r <br> <br> Ort:<strong> Internationales Zentrum</strong>, Flachsmarkt 15<br> 47051 Duisburg – Raum 15</p> Referentinnen: Natascha Fröhlich | Aynur Tönjes  <em>vom </em><em>Projekt <a href="http://www.bilderimkopf.eu/">Bilder im Kopf</a> - Vielfalt in Kinder- und Jugendmedien <br> <br> </em><span style="text-decoration: underline;"><strong>Inhalt:</strong></span><br> Bücher haben eine große Bedeutung für Kinder bei der Entwicklung einer Vorstellung von der Welt. Sie vermitteln Wissen, regen die Phantasie an, führen an unterschiedliche Lebenswelten heran, erweitern den Horizont und schaffen Bilder im Kopf.<br> Und hier liegt die Herausforderung: Welches Wissen wird vermittelt? Ist es frei von Stereotypen und diskriminierenden Darstellungen? Werden rassistische Vorurteile reproduziert?<br> Nach einer kurzen Einführung reflektieren die Teilnehmenden eigene Bilder, die ihnen durch ihre Kindheitslektüren vermittelt wurden. Anhand von konkreten Beispielen untersuchen sie in Kleingruppen stereotype, koloniale und rassistische Bilder von den Kinderbuchklassikern bis hin zu aktueller Literatur. Wo sind Veränderungen, wo Kontinuitäten erkennbar?<br> Zum Abschluss stellt die Referentinnen einige positive und bestärkende Formen der Darstellung von Vielfalt in Kinderbüchern vor.<br> <br> Wir bitten um <strong><span style="text-decoration: underline;">verbindliche Anmeldung</span></strong> bis zum <span style="text-decoration: underline;">16.03.2017 </span><br> unter <span style="text-decoration: underline;"><strong>21_03@aric-nrw.de</strong></span> http://www.aric-nrw.de/news/161/kostenloser_workshop_rassismus_im_kinderbuch_2103_15_18_uhr/ Tue, 7 Mar 2017 12:00:00 GMT http://www.aric-nrw.de/news/161/kostenloser_workshop_rassismus_im_kinderbuch_2103_15_18_uhr/ Wir suchen eine/n Antidiskriminierungsberater_in <p>ARIC-NRW e.V. sucht für seine Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit zum 15.03.17 <br> eine/n Antidiskriminierungsberater_in (20 h).</p> <p>Die Stellenausschreibung können Sie unter <a href="/files/pdf/ARIC_IA_AD_DU.pdf" target="_blank">hier</a>  herunterladen.</p> <p>Bitte beachten Sie die Frist 04.03. und die Bewerbungsadresse <a class="moz-txt-link-abbreviated" href="mailbewerbung@aric-nrw.de">bewerbung@aric-nrw.de</a></p> http://www.aric-nrw.de/news/159/wir_suchen_einen_antidiskriminierungsberater_in/ Fri, 17 Feb 2017 12:00:00 GMT http://www.aric-nrw.de/news/159/wir_suchen_einen_antidiskriminierungsberater_in/ Wir suchen eine Projektmitarbeiter*in in einem Projekt zum Diskriminierungsschutz für Geflüchtete <p>ARIC-NRW e.V. sucht für ein Modellprojekt zum Diskriminierungsschutz für Geflüchtete in Köln  zum 15.03. eine Projektreferentin (32h/Woche). </p> <p>Bitte beachten Sie den Bewerbungsschluss 05.03.17 und die Bewerbungsadresse <a class="moz-txt-link-abbreviated" href="mailkompassf@aric-nrw.de">kompassf@aric-nrw.de</a>.<br><br>Am 6.3. mailen wir Einladungen für die Vorstellungsgespräche am 9.3. zwischen 10 und 14 Uhr Uhr in unserem Büro in Duisburg.<br><br><a href="/files/pdf/Kompass_F_Stellenausschreibung_16_02.pdf" target="_blank">Stellenausschreibung</a></p> http://www.aric-nrw.de/news/157/wir_suchen_eine_projektmitarbeiterin_in_einem_projekt_zum_diskriminierungsschutz_fuer_gefluechtete/ Thu, 16 Feb 2017 12:00:00 GMT http://www.aric-nrw.de/news/157/wir_suchen_eine_projektmitarbeiterin_in_einem_projekt_zum_diskriminierungsschutz_fuer_gefluechtete/ Workshop " Argumente gegen Stammtischparolen" 13.12. 16-19 Uhr http://www.aric-nrw.de/news/156/workshop__argumente_gegen_stammtischparolen_1312_16_19_uhr/ Wed, 30 Nov 2016 12:00:00 GMT http://www.aric-nrw.de/news/156/workshop__argumente_gegen_stammtischparolen_1312_16_19_uhr/