Diskriminierung sehen.
Regeln ändern.

Aus Erfahrung wird Veränderung.

Wir machen Projekte gegen Rassismus. Unsere Projekte zeigen: Was hilft wirklich. Das passiert zum Beispiel in Kitas, Schulen, Ämtern, Betrieben und in der Gesellschaft.
ARIC macht diese Arbeit seit über 30 Jahren. Wir machen Projekte in Städten. Wir machen Projekte im Land NRW. Und wir machen auch Projekte für ganz Deutschland.
Unsere Projekte stärken Menschen. Unsere Projekte helfen Organisationen, fairer zu werden. Wir schauen auch auf Regeln und Abläufe. Denn dort entsteht oft unfaire Behandlung.
Wir arbeiten mit Beratung, Bildung und Austausch. Austausch heißt: Wir vernetzen Menschen und Organisationen. Wir arbeiten dabei mit anderen zusammen. Zum Beispiel mit Partnern aus Praxis, Politik und Wissenschaft.

Drei Menschen tauschen sich über ein Projekt aus.

Aktuelle Projekte

Unsere aktuellen Projekte zeigen: Antirassismus ist ganz konkret. Es geht um faire Regeln. Es geht um gutes Miteinander. Es geht um mehr Sicherheit für Betroffene.

Wir machen zum Beispiel Meldestellen. Dort können Menschen Vorfälle melden. Wir machen Trainings zur Stärkung. Wir machen auch Trainings für Menschen, die helfen wollen. Wir begleiten Organisationen, wenn sie sich verändern wollen. Und wir machen Formate wie den Tag des Dialogs.

So entstehen Orte zum Treffen und Reden. Du bekommst Wissen. Und du bekommst mehr Sicherheit im Handeln.

Das (Nicht-)Erkennen von Traumata – Stereotype und Vorurteile gegenüber Geflüchteten

Viele geflüchtete Menschen erleben in Deutschland unfaire Behandlung. Das nennt man Diskriminierung. Sie erleben das zum Beispiel auf der Straße, in Ämtern, bei der Arbeit oder in Schulen.

Oft werden geflüchtete Menschen wie eine einzige Gruppe gesehen. Viele bekommen schlechte Eigenschaften „zugeschrieben“. Das heißt: Andere behaupten Dinge über sie, ohne sie zu kennen. Das kann sehr belastend sein.

Viele geflüchtete Menschen haben schwere Erfahrungen gemacht. Zum Beispiel durch Krieg oder Flucht. Manche Menschen haben ein Trauma. Ein Trauma ist eine sehr schlimme Erfahrung, die lange nachwirken kann.

Im Jahr 2018 hat ARIC NRW dazu ein Projekt gemacht. Wir wollten besser verstehen: Warum lernen manche Menschen in Kursen schwerer. Und was hat das mit Trauma, Stress und unfairer Behandlung zu tun. Wir haben dabei besonders Deutschkurse und pädagogische Arbeit angeschaut.

In dem Projekt haben wir eine Handreichung gemacht. Eine Handreichung ist ein Heft mit Tipps. Das Heft heißt: „Erkennen Lernen: Rassismus, Diskriminierung, Traumata und die eigenen Vorurteile in der pädagogischen Arbeit mit Geflüchteten“.

In dem Heft stehen Tipps für die Praxis. Zum Beispiel: Wie kann Arbeit mit geflüchteten Menschen fair und sensibel sein. Und wie kann man die eigenen Vorurteile besser erkennen.

Das Heft ist für Lehrkräfte, Pädagog*innen und Ehrenamtliche. Und für alle, die mit geflüchteten Menschen arbeiten.

Die Handreichung ist hier als Download erhältlich.

Aufbau Meldestellen gegen Rassismus und Queerfeindlichkeit in NRW

ARIC NRW hilft beim Aufbau von vier Meldestellen in NRW. Dort kann man Vorfälle melden. Zum Beispiel Rassismus oder Queerfeindlichkeit.

Es gibt schon eine Meldestelle für Antisemitismus. Dazu kommen vier neue Meldestellen:

Rassismus gegen Schwarze Menschen und gegen asiatische Menschen. Und andere Formen von Rassismus.

Queerfeindlichkeit. Das heißt: Hass oder Abwertung gegen queere Menschen.

Antiziganismus. Das heißt: Rassismus gegen Sinti und Roma.

Antimuslimischer Rassismus. Das heißt: Rassismus gegen Muslim*innen oder gegen Menschen, die dafür gehalten werden.

Beim Aufbau der Meldestelle zu Rassismus arbeiten wir mit Partnern zusammen. Zum Beispiel mit VMDO e.V. Dortmund, NeMO NRW, DeZIM und VKII Ruhrbezirk e.V.

ARIC NRW bringt viel Erfahrung mit. Wir sammeln und prüfen seit über 20 Jahren Meldungen zu Diskriminierung. Das nennt man auch Monitoring. Monitoring heißt: Fälle erfassen und auswerten.

Dieses System mit mehreren Meldestellen ist in Deutschland etwas Besonderes.

Die Meldestellen sollen leicht erreichbar sein. Auch Vorfälle ohne Anzeige sollen gemeldet werden können. Viele Vorfälle sind nicht strafbar. Sie sind trotzdem verletzend und wichtig.

Nach dem Aufbau sollen die Meldestellen im Frühjahr 2025 starten.

„Wir sind DU! – Egal woher wir kommen!“

Wir laden dich ein: Mach mit beim Tag des Dialogs.

Der Tag des Dialogs war am 8. und 9. November 2024. Du konntest als Gast dabei sein. Oder du konntest selbst Gastgeberin sein. Gastgeberin heißt: Du lädst Menschen ein und ihr redet miteinander.

Am Tag des Dialogs sprechen Menschen aus Duisburg miteinander. So lernen wir uns besser kennen. Und wir stärken ein gutes Miteinander in der Stadt.

In den letzten zwei Jahren war der Tag des Dialogs wegen Corona anders. Es gab nicht nur Kaffeerunden. Es gab auch andere Orte für Gespräche. 2024 konnte der Tag wieder normal stattfinden.

Das Motto 2024 war: „Wir sind DU – egal woher wir kommen“. Das Motto lädt ein: Wir hören zu. Wir teilen Erfahrungen. Wir lernen voneinander.

Nach den Sommerferien gibt es Info-Abende für Interessierte. Die Termine teilen wir noch mit.

Gefördert von:

Unsere Partner*innen

Wir arbeiten mit vielen Partnern zusammen. So klappt unsere Arbeit besser.

Wir arbeiten zum Beispiel mit Ministerien, Städten, Schulen und Verbänden. Auch mit Vereinen, Initiativen und Unternehmen.

Wir arbeiten in Duisburg, in NRW und auch darüber hinaus. Gemeinsam machen wir uns stark für eine faire Gesellschaft.

Gruppe von vier Menschen, eine Person im Rollstuhl gestikuliert.

Frühere Projekte

Viele Projekte wirken noch weiter. Auch wenn sie schon vorbei sind.
Aus Projekten bleiben Netzwerke, Methoden und Materialien. Das hilft auch später.
Wir nutzen die Erfahrungen aus alten Projekten für unsere Beratung und unsere Bildungsarbeit. So bleibt Wissen erhalten. Und Veränderung geht weiter.

DIA-logisch: Dialog, Intersektionalität, Allyship – Rassismuskritik neu denken!

Rassismus entsteht oft auch durch Regeln und Strukturen. Deshalb ist Bildungsarbeit wichtig. Sie hilft, Rassismus besser zu erkennen. Und sie hilft, etwas zu ändern.
In der Arbeit gegen Rassismus gibt es auch Unterschiede. Manche Menschen haben mehr Macht. Manche haben Vorteile. Andere werden öfter unfair behandelt. Manchmal kommen mehrere Dinge zusammen. Das nennt man Intersektionalität. Wir wollen darüber sprechen. Und wir wollen daraus lernen.
Darum gibt es das Projekt DIA-logisch. DIA-logisch heißt: Dialog, Intersektionalität, Allyship. Allyship heißt: Verbündet sein. Das bedeutet: Menschen unterstützen, die Rassismus erleben.
DIA-logisch ist ein gemeinsames Projekt von mehreren Organisationen. Dazu gehören ARIC NRW e.V., MOZAIK gGmbH Bielefeld und der Sozialdienst muslimischer Frauen e.V. Köln. Iriba-Brunnen e.V. war am Anfang dabei und ist Ende 2022 ausgestiegen. Seit Juli 2023 ist Pamoja Afrika e.V. dabei.
Im Projekt wollen wir ohne Hierarchie arbeiten. Das heißt: Alle Stimmen sind wichtig. Alle sollen mitmachen können.
Wir sprechen über schwere Themen. Zum Beispiel: Welche Formen von Rassismus bekommen mehr Aufmerksamkeit als andere. Oder: Wie wichtig ist Wissen von Menschen, die selbst Rassismus erleben. Oder: Wie gehen Fachkräfte mit eigenen Erfahrungen um. Und was hilft ihnen.
Das Projekt wird von der Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt.
Unser Ziel ist: Wir lernen durch Dialog. Wir entwickeln neue Ideen für Bildungsarbeit. Und wir stärken Empowerment und Verbündet sein in verschiedenen Gruppen.

Projekt Kompass F​

Geflüchtete Menschen werden oft unfair behandelt. Das passiert an vielen Orten. Zum Beispiel in Ämtern, in Unterkünften oder bei der Arbeit. Oft liegt das auch an unsicheren Papieren. Und an schwierigen Lebensbedingungen.

Auch Gespräche in Politik und Medien machen es oft schlimmer. Geflüchtete werden dann schnell schlecht dargestellt.

Im Projekt „Kompass F“ haben wir mit Einrichtungen der Flüchtlingshilfe in NRW gearbeitet. Gemeinsam haben wir Wissen gesammelt. Und wir haben Wege entwickelt, wie man Diskriminierung abbauen kann.

Das Ziel war: Beratung und Unterstützung sollen fair sein. Sie sollen Unterschiede beachten. Und sie sollen Menschen stärken.

Wir schauen dabei auch auf Macht und Vorteile. Denn auch Fachkräfte sind Teil von Strukturen. Das ist wichtig, damit man gut reagieren kann, wenn Rassismus passiert.

Veröffentlichungen:

  • Expertise „Praxisnahe juristische Interventionen zum menschenrechtlichen Diskriminierungsschutz für Geflüchtete“, Prof. Dr. jur. Dorothee Frings, Hochschule Niederrhein Mitherausgeber: Der Paritätische NRW
  • DOWNLOAD EXPERTISE
 
  • Arbeitshilfe ‚Diskriminierungsschutz in der Sozialen Arbeit mit geflüchteten Menschen – Prävention und Interventionen‘

Mitwirkung: Fachkolleg*innen von VAKS e.V. Siegen, Terno Drom e.V., ROM e.V. Köln, Projekt Q /GGUA e.V. Münster, Planerladen Dortmund,  PÄZ e.V. Aachen, Opferperspektive Brandenburg, Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum, basis & woge Hamburg sowie Prof.in Dr.in Schahrzad Farrokhzad, Freddy Kika Kongo, Dileta Sequeira, Christina Roth

 
  • Praxisstudie „Diskriminierungsrisiken & Diskriminierungsschutz für geflüchtete Menschen in NRW“
  • DOWNLOAD STUDIE
 
  • Online-Toolbox: Strukturelle und Institutionelle Interventionen bei Diskriminierungen in der Arbeit mit Geflüchteten – Datenbank für Fachkräfte auf der Projektwebsite  
  • ZUR TOOLBOX 

Projekt anfragen

Häufige Fragen

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Wir sprechen mit dir.
Und wir finden das passende Angebot.

Aus Gesprächen mit Betroffenen und Partnern. Auch aus Forschung und aktuellen Themen.

Ja. Wir arbeiten gern mit Schulen, Vereinen und anderen Einrichtungen zusammen.

Meist bezahlt das Land, der Bund oder eine Stiftung die Projekte.

Ergebnisse findest du auf unserer Website. Du kannst uns auch fragen.