Angebote für Erwachsene und Fachkräfte

Antirassismus-Workshop

Ausgehend von der Annahme, dass Rassismus keine rechtsextreme Randerscheinung, sondern in der Mitte der Gesellschaft verankert ist, wollen wir in diesem Workshop gemeinsam an einer Sensibilisierung für Stereotype, Vorurteile und Rassismen arbeiten .Ziel unseres Anti-Rassismus-Workshops ist es Teilnehmer*innen die Möglichkeit geben, die Funktionsweisen von Rassismus zu erkennen und Wege zu Abbau von Rassismus auf individueller, struktureller und institutioneller Ebene zu finden.

Weitere Themen des Workshops sind:

  • Arbeitsdefinition Rassismus
  • Alltagsrassismus, struktureller Rassismus
  • Antiziganismus, Antisemitismus, Homophobie, Islamphobie
  • Eingebundenheit in rassistische Denk- und Gefühlsmuster
  • Rassismus in meiner Umgebung
  • Austausch von Erfahrungen
  • Zivilcourage – Wann reagiere ich auf rassistische Äußerungen?
  • Handlungsmöglichkeiten und Lösungsansätze
  • Argumentationsübungen


Methoden:
Workshop, theoretischer Input, Rollenspiele, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch, Diskussion

Zielgruppe:
Lehrkräfte, Ausbilder*innen, Mitarbeiter*innen multikultureller Teams

Teilnehmendenzahl: bis zu 20 Personen

Zeitumfang: nach Absprache

 

Argumentationstraining gegen Menschenverachtende Äußerungen und rechte Parolen

Immer wieder fallen im Alltag rassistische und rechte Parolen und Aussagen. Dieses Training beschäftigt sich mit den ideologischen Aspekten rechtsextremer populistischer Parolen und den damit verbundenen politischen Gefahren. In Form interaktiver Übungsgruppen wird trainiert, wie und ob solchen Aussagen argumentativ und rhetorisch beizukommen ist.

Kernpunkte des Trainings sind:

  • Inhalte rechter Äußerungen und Schlagwörter und ihre Wirkungen auf individueller, gesell-schaftlicher und politischer Ebene
  • Wann ist es sinnvoll zu argumentieren? Wann nicht?
  • Argumentationsübungen/-möglichkeiten
  • sinnvolle Verhaltensweisen und rhetorische Gegenstrategien
  • Grenzen verbalen Engagements
  • Sensibilisierung im Hinblick auf eigene Vorurteile und Stereotype

Methoden:
Training, theoretischer Input, Übungen, Rollenspiele, Erfahrungsaustausch

Zielgruppe:
Fachkräfte aus Schul-/Erziehungswesen oder der Sozialarbeit, Mitarbeiter*innen von Vereinen, Initiativen oder Migrant*innenorganisationen
andere interessierte Personen

Teilnehmendenzahl: bis zu 20 Personen

Zeitumfang: nach Absprache

 

 

Stammtischparolen gegen Neuzuwander*innen entgegentreten / Antiziganismus

Mit dem Beitritt Bulgariens und Rumäniens in die EU im Jahre 2007 und dem Beitritts Kroatiens in 2013 erhielten ihre Staatsangehörige das sog. Freizügigkeitsrecht. Viele Menschen nutzen dieses Recht und kommen nach Deutschland, um hier für sich und ihre Familien ein besseres Leben aufzubauen. Diese Zuwanderung wird in den deutschen Medien und öffentlichen Diskussion über Zuwandernde negativ und ablehnend berichtet. Dabei wird auf Stereotype sowie rassistische und -aktuell- antiziganistische Vorurteile zurückgegriffen. Rechtsextreme Parteien und Gruppierungen nutzen die negative öffentliche Meinungsbildung für ihre Zecke und schüren weitere Vorurteile und Ängste in der Aufnahmegesellschaft. Der Workshop soll denjenigen Hilfestellungen geben, die mit Zuwander*innen arbeiten und sich gegen deren Ausgrenzung engagieren möchten.


Themen sind:

  • EU-Ost-Erweiterung und Freizügigkeitsrecht
  • Lebenssituation von Zugewanderten
  • Antiziganismus in Deutschland
  • Umgang mit Vorurteilen gegenüber Neubürger*innen aus Rumänien und Bulgarien

Methoden:
theoretischer Input und Diskussionen, Übungen,

Zielgruppe:
Fachkräfte der Sozialen und Integrationsarbeit, Verwaltungsmitarbeiter*innen und Lehrkräfte

Teilnehmendenzahl: bis zu 20 Personen

Zeitumfang: nach Absprache

 

Mediation in der Schule

Mediation bedeutet „Vermittlung“ und ist eine Methode der gewaltfreien Konfliktlösung.
In allen Facetten des Zusammenlebens gibt es Konflikte und der Lebensraum Schule ist prädestiniert für das Auftreten von Konflikten, da dort immer wieder unterschiedliche Standpunkte, Haltungen und Handlungswünsche aufeinandertreffen. Dementsprechend kann Mediation auch helfen, (vermeintlich) interkulturelle Konflikte zu bearbeiten und eine für alle Parteien zufriedenstallende Lösung zu finden.
ARIC-NRW bietet hierzu in Kooperation mit dem Netzwerk Mediation e.V. einen Information¬stag, an dem die Methode der Mediation in der Schule kennengelernt und ausprobiert werden kann.


Methoden:
Informationstag/Training, theoretischer Input, Übungen, Rollenspiele, Erfahrungsaustausch, Feedback

Zielgruppe:
Lehrkräfte, die die Schul-Mediation einmal praktisch kennen lernen und sich über die Inhalte einer Ausbildung zur SchulmediatorIn informieren möchten

Teilnehmendenzahl: bis zu 20 Personen

Zeitumfang: 1 Tag

 

Arbeiten in vielfältigen Teams

In fast allen Bereichen des Ausbildungs- bzw. Berufslebens arbeiten Menschen unterschiedlicher Herkunft und vielfältigen Lebenssituationen im Team zusammen. Die Vielfalt anzunehmen und dabei nicht nur die Probleme zu sehen, sondern ihre Chancen zu begreifen und zu nutzen, ist Ziel des Workshops. Es werden dafür notwendige Strukturen und Rahmenbedingungen erarbeitet, Gemeinsames und mögliche Konfliktpotentiale aufgezeigt und eigene Haltungen und Vorurteile hinterfragt.

Die Themen des Workshops sind:

  • Wie lässt sich der Arbeits-/Bildungsalltag gemeinsam und konstruktiv gestalten?
  • Welche Strukturen müssen dafür geschaffen werden?
  • Wie kann Auseinandersetzungen begegnet werden?
  • Wo werden Grenzen gesehen?
  • Mit welchen Stereotypen und Vorurteilen agiere ich selbst?


Methoden:
Workshop, theoretischer Input, Rollenspiele, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch, Diskussion

Zielgruppe:
Lehrkräfte, Ausbilder*innen, Mitarbeiter*innen in vielfältigen Teams

Teilnehmendenzahl: bis zu 20 Personen

Zeitumfang: nach Absprache

 

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