beim Anti-Rassismus Informations-Centrum, ARIC-NRW e.V.
Das Anti-Rassismus Informations-Centrum, ARIC-NRW e.V. ist seit über 30 Jahren eine praxisorientierte Anlaufstelle für in der antirassistischen Arbeit Tätige. Wir haben es zu unserer Aufgabe gemacht, engagierte Menschen und Initiativen in ihrer Arbeit gegen Diskriminierung und Rassismus auf vielfältige Weise zu unterstützen. Ziel ist es, Maßnahmen und Regelungen zur Gleichstellung gegen rassistische Diskriminierung in unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft zu etablieren.
Wir unterhalten eine Integrationsagentur, Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit.
Austauschforum: Antidiskriminierung in der betrieblichen Praxis
Diskriminierung am Arbeitsplatz? Leider Realität – aber nicht alternativlos! In unserem Austauschforum stellen wir praxisnahe Handlungsmöglichkeiten vor und diskutieren gemeinsam, wie betriebliche Strukturen diskriminierungssensibler gestaltet werden können.
🔹 Wie können Unternehmen aktiv gegen Diskriminierung vorgehen? 🔹 Welche Strategien haben sich bewährt? 🔹 Welche Herausforderungen gibt es – und wie meistern wir sie?
Bringen Sie Ihre Erfahrungen ein, lassen Sie sich inspirieren und entwickeln Sie gemeinsam mit anderen Fachkräften konkrete Lösungsansätze. Denn ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld geht uns alle an!
Datum: 17.03.2025
Uhrzeit: 16.30-18.30 Uhr
Ort: ARIC-NRW e.V., Hochfeldstr. 42, 47053 Duisburg (Die Parksituation vor Ort ist erschwert. Kommen Sie gerne mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder planen Sie mehr Zeit zum Parkplatz finden ein)
„Das wird man ja wohl noch sagen dürfen…?“ – Argumentationstraining gegen rassistische Parolen
Ob in der Arbeit, im Freundeskreis oder auf der Straße – rassistische und menschenverachtende Äußerungen begegnen uns immer häufiger. Gerade in der aktuellen gesellschaftlichen Situation ist es wichtig, nicht sprachlos zu bleiben. Doch wie reagieren, ohne dass die Situation eskaliert?
In diesem praxisnahen Training lernen Sie einfache und wirkungsvolle Strategien, um auf diskriminierende Aussagen souverän zu reagieren. Ohne Überforderung, ohne Belehrung – dafür mit klaren Botschaften und Haltung.
🔹 Für alle, die nicht schweigen wollen! 🔹 Mit praktischen Tipps & erprobten Strategien 🔹 Niedrigschwellig, alltagstauglich & direkt anwendbar
💬 Gemeinsam üben, Haltung zeigen, ins Gespräch kommen – machen Sie mit!
Datum: 25.03.2025
Uhrzeit: 18.00-20.00
Ort: ARIC-NRW e.V., Hochfeldstr. 42, 47053 Duisburg (Die Parksituation vor Ort ist erschwert. Kommen Sie gerne mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder planen Sie mehr Zeit zum Parkplatz finden ein)
Am 14. Februar 2025 beteiligen wir uns am Aktionstag #ihrhabtangefangen/#eintagohneuns
An diesem Tag entziehen unsere BIPOC-Kolleg*innen (Black People, Indigenous People und People of Colour) ihre Arbeitskraft, um ein Zeichen zu setzen und zu verdeutlichen, wie unverzichtbar BIPOC für diese Gesellschaft sind.
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wird am 18. August 18 Jahre alt. Das Gesetz weist seit Inkrafttreten massive Schutzlücken auf, trotzdem fand in dieser Zeit keine umfassende Reform statt. Obwohl im Koalitionsvertrag vereinbart, setzt die Regierung die Reform nicht um.
Deutschlands rechtlicher Diskriminierungsschutz liegt weit unter dem Standard anderer europäischer Länder. Am 18.08.2024 wird das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) volljährig, steckt aber nach wie vor in den Kinderschuhen. So wurden in 18 Jahren, in denen sich Deutschland gesellschaftlich verändert hat und es mehr Kenntnisse über Diskriminierung und Ausschlüsse gibt, die gesetzlichen Schutzlücken nicht geschlossen. Der Diskriminierungsschutz hält mit den gesellschaftlichen Entwicklungen nicht Schritt. Die Bundesregierung vereinbarte im Koalitionsvertrag erstmalig eine umfassende Reform.
Die Träger der Integrationsagenturen und Beratungsstellen für Antidiskriminierungsarbeit erhalten seit Januar 2024 von der Landesregierung keine finanziellen Mittel zur Fortführung ihrer Arbeit. Der Grund: Die Richtlinie für die Angebote ist vom Land NRW noch nicht verabschiedet. Gleichzeitig gibt es keine dringend notwendigen Abschlagszahlungen, um die laufende Arbeit zu finanzieren. Nun drohen die ersten Angebote wegzubrechen. Die 171 Integrationsagenturen und 42 Beratungsstellen für Antidiskriminierungsarbeit in Trägerschaft der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW, der auch der Paritätische NRW angehört, sind zentrale Akteure der integrationspolitischen Infrastruktur in NRW.
Der ganze Artikel von unserem Verband "Der Paritätische" finden Sie HIER!